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Kombinationsverfahren DGV und FRS

Am Institut für Antriebstechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln wurde ein Kombinationsverfahren entwickelt, das ursprünglich für die Untersuchung von Flugzeugtriebwerken gedacht war. Dieses patentierte Messverfahren vereint die beiden existierenden Methoden DGV (Doppler Global Velozimetrie) und FRS (gefilterte Rayleighstreuung) und eröffnet neue Möglichkeiten der Strömungsuntersuchung. In Kooperation mit der DLR plant die ILA als Lizenznehmer nun ein Messsystem für weitere Messaufgaben zu entwickeln.

Auf der Basis des Kombinationsverfahrens soll ein extrem vielseitiges Messsystem entwickelt werden, welches durch Verwendung von Bild- und Lichtleitertechnik (Endoskopie) in für optische Verfahren herausfordenden Umgebungen die physikalischen Größen Geschwindigkeit, Temperatur, Druck und Dichte bestimmen kann. Der benötigte optische Zugang ist variabel und minimal-invasiv, womit eine Störung der untersuchten Strömung durch die Messtechnik selbst verhindert wird. 

Eigenschaften

  • Multiple Operationsmodi: DGV, FRS und simultane Kombination
  • Typische Einsatzbereiche: 
    • Geschwindigkeit: 1 bis 250 m/s 
    • Temperatur: 100 bis 2000 K 
    • Druck: 0.1 bis 20 bar
  • Abgeschätzte Messunsicherheit: 
    • Geschwindigkeit: ± 1m/s 
    • Temperatur: ± 1% 
    • Druck: ± 3%
  • zukunftssicher, da modular aufgebaut und flexibel nachrüstbar

ILA R&D GmbH

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